Wie alles begann
Es war an frühlingshaften Märztag im Jahr 2004 als ich erfuhr, dass ich für Bluesky Interactive die Spessartrampe als
AddOn für den Microsoft-Train-Simulator umsetzen würde.
Nachdem ich mich daraufhin eingehender mit der Strecke beschäftigt hatte, dauerte es nicht allzulange bis ich in den
ersten Maiwochen selbst zwischen Frankfurt und Nürnberg unterwegs war um einen ersten Eindruck von der Route zu
bekommen.
Schließlich konnte ich diese erste, persönliche Erkundung frohen Mutes abschließen und mich voll und ganz dem
grundsätzlichen Schienenlayout der Strecke widmen, was mich für die nächsten Wochen voll und ganz in Beschlag nehmen
würde. Wobei mir aber klar war, dass noch eine "grosse" Erkundung zusammen mit Rolf Steinberg stattfinden würde,
auf der schließlich und letztendlich die ganzen Fototexturen entstehen sollten; und viele Feinheiten des bis dahin
erstellten Streckenlayouts abgestimmt werden mußten.
Ich möchte noch anfügen, dass einige Anmerkungen und Kommentare in diesem Bericht meine persönliche Meinung darstellen
und nicht als allgemein gültige Aussage gesehen werden sollen!
Die Lizenz zum Erkunden
Es war an einem herbstlichen Tag Ende September, als mich ein Anruf von "R" erreichte.
Der Code lautete "PT7, Treffpunkt Nbg HBF, 4. Oktober 04, 16:30 Uhr".
Ich grübelte einige Zeit lang, ehe ich es tatsächlich wagte mir eine Bahnfahrkarte vom Niederrhein nach Nürnberg zu
kaufen.
Den Besuch bei "Q" wollte ich mir sparen, da es ihm eh nicht möglich sein würde in dieser kurzen Zeit das notwendige
Agenten-Werkzeug bereitzustellen.
Aber ich hatte mich in dem Hexenmeister getäuscht. Er schaffte es tatsächlich mir innerhalb kürzester Zeit einen
dieser neumodischen MP3-Player zusammenzustellen, der mir auf der Bahnreise zumindest musikalisch die Zeit vertreiben
konnte.
Und so kam es, dass ich am Vormittag des 4. Oktober mit einem ICE3 von Köln nach Frankfurt fegte und dort den EC23
erreichte, der mich pünktlich zum Treffen mit "R" auf dem Nürnberger HBF bringen sollte.
Nachdem ich mit "R" die nötigen Informationen ausgetauscht hatte, bezogen wir die Zimmer des Nürnberger Hotels.
Anschließend gewann ich keine Million im Casino beim Backgammon, trank keinen Wodka-Martini (geschüttelt, nicht gerührt)
; sondern machte im Rahmen eines netten Abends, zusammen mit Rolf die Bekanntschaft eines kompetenten und fähigen
Actbauers. Wobei dieser Abend nach langen und sehr innovativen Gesprächen sein Ende fand!
Los geht's: Erster Tag
BR 143 mit Nahverkehrszug im Nürnberger HBF
Entgegen meiner ersten Erkundung im Mai, die mich von Frankfurt in Richtung Nürnberg führte, ging die Tour diesmal
in die andere Richtung.
Da Rolf zusammen mit Matthias (der am Tag zuvor zwar auch in Nürnberg weilte, aber zwischenzeitlich wieder nach
Hause mußte), schon die wichtigsten Nürnberger Gebäude fotografiert hatten, konnten Rolf und ich den Nürnberger HBF
hinter uns lassen und nach "vorne schauen".
Also machten wir uns per Auto auf nach Fürth...
Morgentliche Impression auf dem Fürther HBF
Tjaaaa...
Und dann lernte ich, sehr zu Rolfs Leidwesen die Tücken des Nürnberger DB-AG-Nahverkehrs kennen.
Wir fuhren nämlich mit einem RE-Zug zurück in Richtung Nürnberg HBF um die dorthin liegenden Stationen zu erkunden.
Mit dem Erfolg, dass wir, eine halbe Stunde auf den nächsten Zug zurück nach Fürth wartend, das Ambiente der
Rothenburger-Straße geniessen ...öhm aushalten durften.
Zugegeben, Containerbahnhöfe find ich faszinierend, Rolf leider nicht ;-)
Naja... Rolf hat's überlebt.
Nachdem wir Stück für Stück weitere Bahnhöfe in Richtung Würzburg abgeklappert haben, war es mir ein ganz besonderes
Vergnügen, Rolf auf einen der spektakulärsten Bahnhöfe von PT7 einzustimmen.
Zugegeben, im Vergleich zur ersten Erkundung hab ich dreimal länger gebraucht diesen Bahnhof,
(oder ist's nen Haltepunkt?) wiederzufinden.
Aber schließlich hab ich's doch geschafft und konnte Rolf voller Stolz Puschendorf präsentieren:
Zur Info: Der Puschendorfer Fahrplan ist der Rechte im Häuschen
Ich muss sagen, Rolf war beeindruckt... in der Tat! ;)
Und, mal ganz ehrlich, ich hab noch so was für ihn in petto!
Als nächstes kam mir in den Sinn, Rolf den Begriff des sogenannten "Bayrischen Würfels" näherzubringen.
Den ersten Part hierzu lieferte Emskirchen, wobei ich selbst zugeben muss, dass auch mein Verständnis eines
"Würfels" als Bahnhofsgebäudes nicht immer mit Geometrie zu tun haben muss.
Emskirchen am späten Vormittag des 5. Oktober 2004
Dafür gabs in Neustadt (Aisch) endlich mal etwas mehr "Action" zu sehen.
ICE1 bei der Durchfahrt in Neustadt (Aisch) in Richtung Würzburg
Und es gab noch mehr zu sehen.
Die beiden folgenden Bilder entstanden bei meiner ersten Erkundung im Mai.
Ich fand sie aber trotzdem ganz witzig und denke, sie sollten hier nicht fehlen, als Beispiel dessen was man
"abseits" einer Erkundung so alles zu sehen bekommt.
Industrielle Architektur muss nicht langweilig sein
Und landschaftlich gab es auch ein Schmankerl.
Man beachte die reizvolle Positionierung des Schildes neben dem Tor.
Nach Neustadt wurden die Abstände zwischen den Bahnhöfen etwas größer sodass wir im Laufe des Nachmittages zügig
vorankamen und am frühen Abend nach Kitzingen gelangten und nebst den üblichen Bilderserien von Gleisen,
Bahnsteigen und Bahngebäuden sogar noch einen "österreichischen Stier" vor die Linse bekamen: Den Taurus.
Taurus-Lok mit Korridor-EC in Kitzingen.
Damit war das Tagwerk der ersten Etappe getan und wir quartierten uns in einem zum Hotel umgebauten ehemaligen
Weingut in Iphofen für die Nacht ein.
Zweiter Tag
Nach einem ausgiebigen Frühstücksbuffet setzten wir unsere Reise in Richtung Würzburg fort.
Und wie schon so oft am gestrigen Tag, so verfolgte uns auch an diesem Tag der traurige Eindruck zurückgebauter
und sich selbst überlassener Bahnhöfe.
Wobei Dettalbach zumindest noch vom Personenverkehr bedient wird. Und das obwohl die Station recht weitab vom Schuss
liegt.
Tristesse am EG von Dettelbach.
Kurze Zeit später erreichten wir belebtere Gefilde und gelangten nach Würzburg, zum zweiten grossen Bahnhof
unserer Erkundung.
Viele Treppenstufen und Bilderserien später erwischten wir auch mal einen Güterzug.
BR 150/151 im Würzburger HBF.
Entgegen der Vermutung, dass in Würzburg am späten Vormittag verkehrsmässig der Bär steppen müsste, stellten wir
fest dass hier mehr oder weniger Tote Hose herrschte. Das bot uns aber die Möglichkeit etwas mehr vom Betriebswerk
zu sehen.
Dort stach uns als erstes der Tunnelrettungszug für die hier beginnende Schnellfahrstrecke ins Auge:
Tunnelrettungszug im BW Würzburg.
Interessant zu wissen ist auch, dass dieser Zug 24 Stunden rund um die Uhr mit vorgewärmten Aggregaten StandBy
steht um in Notfällen so schnell wie möglich auf die Strecke gehen zu können.
Und dann war da noch was: Ein nach dem Harz benanntes, aus der Wüste stammendes Transport- und Reittier.
Ein "Harzkamel" im BW Würzburg.
Und einmal mehr fragte ich mich, wer auf diese Augenkrebs erregende Farbgebung gekommen ist.
Weiter ging's zum wohl grössten Rangierbahnhof im AddOn: Nach Würzburg-Zell.
Wohlgemerkt zum grössten Bahnhof, aber nicht zum grössten Bahnhofsgebäude.
Soviel zum Thema Erhalt und Bewahrung von Bahnhofsanlagen.
Und das war nicht das einzige Beispiel.
Leider war der Wagen nach innen nicht zugänglich, vielleicht besser so.
Gegen Mittag verließen wir den Würzburger Dunstkreis und folgten nun dem Maintal nordwärts.
In Veitshöchheim fiel uns das architektonisch sehenswerte Empfangsgebäude auf.
Das Veitshöchheimer EG.
Dieses wurde wohl auch so grosszügig angelegt um den einstmals "nebenan" residierenden Herrschaften eine
angemessene Anreise zu ermöglichen.
Der Veitshöchheimer Hofgarten.
Als Nächstes stand ein Abstecher zur Neubaustrecke an, welche ich zu diesem Zeitpunkt im TS bereits fertiggestellt
hatte.
Schliesslich wollte ich wissen, ob ich die Ecke dort auch richtig getroffen hatte und wir wollten auch ein paar
ICEs vor die Linse bekommen.
Nördliche NBS-Brücke bei Retzbach-Zellingen.
Aber wie das Leben dann so spielt, mussten wir geraume Zeit warten. Doch dann ging es Schlag auf Schlag.
ICE1 auf der südlichen NBS-Brücke bei Retzbach-Zellingen.
ICE3 auf der nördlichen NBS-Brücke bei Retzbach-Zellingen.
Zurück im Maintal gab es auch noch einen landschaftlichen Schnappschuss.
Ein mutig gebautes Häuschen.
Während der Himmel immer grauer wurde und wir über Gemünden und Langenprozelten nach Lohr unterwegs waren,
kamen wir auch an einer der vielen Mainstaustufen vorbei.
Staustufe Steinbach.
Leider wurde das Wetter zunehmends schlechter und wir fragten uns, wie lange die Kamera die "finsteren"
Lichtverhältnisse noch mitmachen würde.
In Heigenbrücken war es dann schon fast zu spät.
Bf Heigenbrücken, der Scheitelpunkt auf der Ostseite der Spessartrampe.
Anschließend ging es weiter nach Laufach. Und zwar über eine Serpentinen-Strecke die einem Alpenpaß alle Ehre gemacht
hätte.
Unsere Hoffnung, dass das Wetter auf der "anderen Seite" der Rampe besser und die Lichtverhältnisse günstiger werden
würden, erfüllte sich leider nicht.
Und das obwohl uns in Laufach noch ein kleines Highlight erwartete.
BR 1020/E94, ein Krokodil im Bahnhof Laufach.
Ich fragte mich warum diese alten, kantigen Giganten der Eisenbahngeschichte immer noch eine grössere Faszination
auf mich ausüben als die neuen, schnittigen ICEs, BR101 und wie sie da alle heissen mögen.
Mit diesem versöhnlichen Abschluß endete der zweite Tag der Erkundung.
Wobei er für Rolf nicht so versöhnlich wurde als er das Hotel zu sehen bekam, welches am Tag darauf als
"Der Hösbach-Mythos" in die Erkundungsgeschichte von BSI eingehen sollte.
Unser Hotel erwies sich im Preis-Leistungsverhältnis als Negativbeispiel. Sicher, man hatte ein Dach über dem Kopf,
konnte schlafen und sich duschen.
Wobei sich das Duschen in der finsteren (25 Watt.Birne) "hornhautockerfarbenen" 2 Quadratmeter-Dusch-Wasch-Klokabine
für uns, als etwas kräftiger gebaute Zeitgenossen zu einer echten Herausforderung entwickelte.
Wir wurden das Gefühl nicht los, als hätte man ein Dixi-Klo ins Hotelzimmer eingemauert.
Immerhin entschädigte das beim Hotel liegende Restaurant mit seiner ausgezeichneten Küche, für die "Entbehrungen"
der kommenden Nacht.
Dritter Tag
Da die Lichtverhältnisse vom Vortag ein texturgerechtes Fotografieren zunichte gemacht hatten, führte uns die erste
Tagesetappe noch mal zurück nach Laufach.
Wir hatten das Vergnügen eine 151er-Lok bei ihrer Rückkehr vom Schubdienst auf der Rampe beobachten zu können:
Sooo... schön Einparken und auf den nächsten Einsatz warten.
An diesem Tag ging es hurtig weiter über Aschaffenburg, Dettingen, Kahl und Hanau.
Doch dann sollte uns die Technik einen kleinen Streich spielen.
Rolf war Nachmittags in Steinheim eifrig am Fotografieren, als ihm bei der Kontrolle der Bilder auf der Kamera
auffiel, dass diese allesamt viel zu hell geworden waren. Es stellte sich heraus, dass wir unbewußt die
Belichtungseinstellung der Kamera verändert hatten.
Fazit: Fast Alle Bilder des Tages waren für die Mieze, sprich die Katz gewesen.
Nach diesem Schock war der Tag gelaufen. Wir quartierten uns in einem sehr angenehmen Hotel in Steinheim ein,
beschlossen die bislang gemachten guten Bilder zu sortieren und einen "Chill-Out" einzulegen, mit anderen Worten;
die Füße hochlegen und den Rest des Tages gar nix mehr zu tun.
Am nächsten Tag wollten wir von Aschaffenburg aus die Strecke noch einmal abfahren und die benötigten Bilder
nachschiessen.
Vierter Tag
Wie sich zeigen sollte, schien dieser Lapsus bei der Kamera-Einstellung eine Schicksalsfügung gewesen zu sein.
Denn ohne ihn wären wir wahrscheinlich nicht zum "Gebrauchtwagenmarkt" beim ehemaligen Betriebswerk in
Aschaffenburg gelangt.
Rolf hatte mal erwähnt, er trage sich mit dem Gedanken einen neuen Wagen zuzulegen.
Ich schlug ihm vor, er solle sich doch mal das nachstehende Prachtstück näher ansehen.
Mit ein bisschen guten Willen lässt sich da doch was machen.
Kilo Eisen, Kilo Lack... fertig ist der Hanomag! In diesem Sinne zumindest.
Rolf fand die Überlegung nicht so prickelnd. Und auch mein Vorschlag, man könne vielleicht den Auspuff
(der sah ja noch ganz gut aus) als Ersatzteil für seinen Frontera umfrickeln, erweckte nicht grade
Begeisterungsstürme.
Es ging schließlich weiter über Kleinostheim und Dettingen in Richtung Hanau.
Wobei wir dann ja noch eine der "Hauptdrehscheiben" des hiesigen Personennahverkehrs auf dem Programm hatten:
Den Haltepunkt Rückersbacher Schlucht:
Fragt sich: Wer steigt hier zu?
Nachdem unser erster Versuch irgendwie an diesen Haltepunkt zu gelangen fehlschlug, verzichteten wir darauf und
setzten unseren Weg fort.
Als wir uns auf düsteren, verwegenen Seitenstrassen und Trampelpfaden zum Haunauer HBF vorantasteten gelang es
uns abseits des Wegs ein paar kleine Seltenheiten zu fotografieren.
Jenseits des BW Hanau.
Gegen Nachmittag erreichten wir Offenbach-Ost und für Rolf sollte es noch mal eine kleine Geduldsprobe geben.
Mußte er sich nämlich meinen lange vernachlässigten "Fertigkeiten" als Zug- und SBahn-Fahrer anvertrauen.
Wir hatten angesichts der bevorstehenden Rush-Hour beschlossen den Wagen abzustellen und den Rest der Erkundung mit
der S-Bahn zu machen.
Der Wagen wurde beim Güterbahnhof abgestellt.
Im AddOn wird das etwas übersichtlicher sein.
Und dann begann für uns das Abenteuer SBahn.
Zunächst schleifte ich Rolf auf jeden einzelnen S-Bahnhof zwischen Frankfurt-Ost und Frankfurt HBF.
Das hieß: S-Bahn raus, Bilder knipsen, warten, S-Bahn rein, nächster Bahnhof.
Nachdem die Füße qualmten und die Sohlen durchgelatscht waren, legten wir im Frankfurter HBF eine Kaffeepause ein.
Mit einem Regionalexpress nach Frankfurt-Süd nahmen wir die vorletzte Etappe in Angriff.
Auf dieser konnten wir die folgenden Impressionen festhalten.
Stellwerk Frankfurt HBF.
Ausfahrt Frankfurt HBF. Die Halle befindet sich in vollem Umbau.
Blick auf den Mainhafen und die Skyline.
Von Frankfurt-Süd aus erfolgte noch ein kleiner Blitzabstecher zum Lokalbahnhof, ehe es wieder mit Regionalexpress
und S-Bahn über Offenbach HBF zurück nach Offenbach-Ost ging.
Dort konnten wir endlich nach dem letzten Foto den "Gib mir Fünf"-Abklatscher der Erkundung machen und in unser
Steinheimer Hotel zurückkehren.
Beim ausklingenden Abend bekamen wir noch den Besuch eines MSTS-Fans aus der Frankfurter Gegend, der uns in einem
netten und sehr informativen Plauderstündchen noch viele Hinweise zur Strecke geben konnte.
Rolf und ich ließen den Abend kulinarisch in einem urigen Steinheimer Wirtshaus beim "Hondkäs mit Musigg" und einem
leckeren Zwiewel-Roschdbroode" ausklingen. ;)
Am nächsten Morgen schnappten wir Sack und Pack und machten uns per Frontera über die A3, entlang der
NBS Frankfurt-Köln, auf den Heimweg.
Dort wartet die nächste Herausforderung.
In Köln-Deutz verabschiedeten wir uns schließlich.
Es wartete viel Arbeit auf uns!
Mit einem letzten Eindruck von Frankfurt endet nun dieser Tourbericht.
Die Dräääsdner-Bänk-Towers.
Es grüßen:
Rolf Steinberg und Gary Pregger.
Zum Schluss einige technische Daten zur Erkundung:
Anzahl der Erkundungs-Kilometer: 2350 km, davon ca. 1700 km entlang der Strecke
Anzahl Fotos: 3547
Datenmenge: ca. 4,5 GB
Und abschließend Viele Grüße vom gesamten BlueSky Team - Wir sind mit Sicherheit demnächst auch in Ihrer Nähe!